Narrenzunft Gwaag hilft der kleinen Johanna

Johanna01Dass der Gwaag feiern kann, beweist er jede Fasnacht aufs Neue. Sein riesiges Narrentreffen lockt Tausende Hästräger und Besucher nach Schwerzen. Doch der Gwaag kann auch Gutes tun: Beim Narrentreffen Schwerzen 2014, wie auch bei auswärtigen Umzügen, verzichtete er wie in jedem Jahr auf Gastgeschenke und bat die befreundeten Zünfte wieder um eine Spende für einen guten Zweck. Diesmal ging das Geld, aufgestockt durch die Vereinskasse auf die närrische Summe von 555 Euro, an eine Familie aus Waldshut-Tiengen, deren zweijährige Tochter Johanna Maria an der chronischen Krankheit Diabetes mellitus Typ 1 leidet.

Überreicht wurde die Spende an Johanna und ihre Familie von Zunftmeister Roland Reckermann und weiteren Elferräten in der Zunftstube in Schwerzen.

Johannas Bauchspeicheldrüse stellt kein Insulin mehr her. Das Hormon, das jeder Mensch dringend zum Leben benötigt, kann natürlich durch künstliche Präparate zugeführt werden. Allerdings muss der Blutzuckerspiegel von Johanna nun alle zwei bis drei Stunden überwacht werden – wenn sie unbemerkt in den Unterzucker fällt, könnte das lebensbedrohlich sein. Seit April hat die kleine Patientin deshalb einen vierbeinigen Freund: Barbet-Welpe „Momo“ absolviert derzeit eine Ausbildung, um eines Tages über den Atem- und Schweißgeruch von Johanna erschnüffeln zu können, wenn ihr Blutzuckerspiegel abfällt. Da Hypo-Hunde im Gegensatz zu Blindenhunden noch nicht anerkannt sind, beteiligt sich die Krankenkasse weder an den Kosten für den Welpenkauf noch an den Ausbildungskosten – rund 10.000 Euro, die die Familie allein nicht aufbringen kann.

Spenden sind deshalb auch weiterhin willkommen. Lest mehr dazu unter:

http://www.johannashypohund.de